Eigene Fehlerseiten sind eine interessante Sache, die das Gesamtbild einer Präsenz abrunden. Man hofft zwar nie das diese kommen, aber wenn, dann soll der Fehler ja wenigstens schick präsentiert werden.
Also fangen wir, wir basteln uns mit einem HTML Editor eine Seite, eine stink normale HTML oder PHP Seite wo wir unseren Text reinschreiben, so wie der Besucher es denn sehen soll. Diese speichern wir dann ab z.B. die Fehler 404 Seite, die nennen wir 404.html.
Nun erstellen wir eine eigene .htaccess Datei, die dem Server sagt, welche Dateien denn bei welchem Fehler angezeigt werden soll. Das sieht dann zum Beispiel so aus:
ErrorDocument 403 /403.html
ErrorDocument 404 /404.html
ErrorDocument 500 /500.html
Dann speichern wir den Spaß z.B. im Notepad tippen wir als Name ein “.htaccess” wohlgemerkt mit Anführungszeichen und OHNE die Endung .txt – alles klar?
Dann laden wir die .htaccess und die ganzen Dateien für den jeweiligen Fehler ins Wurzelverzeichnis hoch und freuen uns alle.
Man kann mit der .htaccess noch andere Sachen machen, z.B. auch Leute mit gewissen IP-Adressen aussperren z.B. bei Fremdverlinkungen. Dann schreiben wir einfach unter den Text von oben drunter:
order allow,deny
deny from 80.80.80.80
allow from all
Das ist jetzt ein Beispiel, wenn wir jemand mit der fiktive IP 80.80….. aussperren wollen.
Was am Ende noch wichtig ist, je nach Konfiguration des FTP-Server werden die .htaccess Dateien meist ausgeblendet (aus Gründen der Sicherheit). Die Folge sind dann meist verwunderte Kunden die an sich selbst zweifeln, schließlich haben sie eine .htaccess hochgeladen aber finden diese nicht mehr.
Hier kann man den LIST Befehl je nach FTP-Client mit dem Befehl -la erweitern um die .htaccess sichtbar zu machen. Wie dies genau funktioniert, ist allerdings bei jedem Client anders …




