Archive for the ‘Windows’ Category

Windows Speicherlimit

posted by Webby0815
Mrz 11

Das physikalisches Speicherlimit von Windows 7 sieht laut Microsoft selbst so aus:

Windows 7 Ultimate:   4 GB (32-bit)   /   192 GB (64-bit)

Windows 7 Enterprise:   4 GB (32-bit)   /   192 GB (64-bit)

Windows 7 Professional:   4 GB (32-bit)   /   192 GB (64-bit)

Windows 7 Home Premium:   4 GB (32-bit)   /   16 GB (64-bit)

Windows 7 Home Basic:   4 GB (32-bit)   /   8 GB (64-bit)

Windows 7 Starter:   2 GB (32-bit)   /   2 GB (64-bit)

 

Unterschiede von Windows 7 32-Bit und 64-Bit? Hier erfahren Sie es kurz und bündig


Windows 32 oder 64 Bit ?

posted by Webby0815
Mrz 11

Allgemeine Erklärung:
Bit steht für Binary Digit (Binärziffer) und bedeutet einfach gesagt nicht anderes als eine Zahlenfolge von “0″ und “1″. Somit kann ein 32-Bit-Betriebssystem mit 32 Binärziffern arbeiten, was dann ungefähr so aussehen könnte: “01101110001010011001111010010110″. Ein 64-Bit-OS arbeitet folglich mit 64 solcher Binärziffern, also doppelt so viele: “1011100110101011000101100110010101011101111110000000001101110100″.

Wo liegt der Unterschied?
Theoretisch kann ein 32-Bit-Betriebssystem mit maximal 4 GB Arbeitsspeicher arbeiten (2^32 Bit = 4.294.967.296 = 4 GB). Aber in der Praxis sieht dies leider etwas anders aus: Windows erlaubt es nur 3 GB zu nutzen, der Rest wird von Windows selbst für andere Daten reserviert. Mehr als 3 GB können zwar problemlos eingebaut werden und bereiten bei einem 32-Bit-Betriebssystem keine Probleme, jedoch verschenkt man vorhandenen Arbeitsspeicher.
64-Bit-Betriebssysteme können theoretisch bis zu 2^64 Bit (17.179.869.184 GB = 16.777.216 TB = 16 EB (ExaByte)) verarbeiten!

Vorteile der 64-Bit-Version:
-Mehr als 4 GB Arbeitsspeicher verwendbar (theoretisch bis zu 16.777.216 TB, in der Praxis sind unter Windows 7 64-Bit maximal 192 GB möglich – genauere Angaben können Sie hier nachlesen)
-Geschwindigkeitsvorteile bei Anwendungen mit hohem Speicherbedarf (Videobearbeitung, Datenbanksysteme), vorausgesetzt die Programme sind für 64-Bit entwickelt worden


Nachteile der 64-Bit-Version:

-Noch relativ wenige Programme und Spiele verfügbar, die für 64-Bit optimiert sind bzw. dafür programmiert wurden. Viele 32-Bit-Anwendungen funktionieren aber auch auf einem 64-Bit-Windows. In einigen Fällen gibt es jedoch Leistungsunterschiede zu bemängeln: manche 32-Bit-Anwendungen laufen weniger performant auf einem 64-Bit-Betriebssystem.
-Es gibt nicht zu jeder Hardware 64-Bit-Treiber! Gerade ältere Geräte und Komponenten können häufig nicht mehr verwendet werden oder im besten Fall mit Fehlern. An dieser Stelle sei wärmstens zu empfehlen, vorher in Erfahrung zu bringen, ob die verfügbaren Treiber “64-bittig” sind. Manchmal erkennt das 64-Bit-Windows die Hardware von selbst und installiert einen passenden 64-Bit-Treiber.


Windows 7 schneller starten

posted by Webby0815
Feb 27

Windows 7 schneller starten – die beste Startoptimierung

Eine echte Verbesserung für einen schnellen Windows 7 Start erreicht man mit einer SSD Festplatte (hier mehr Infos). Die muss man allerdings einbauen und die Festplatten sind nicht ganz billig. Für alle die keine neue Festplatte wollen hier ein paar Software-Optimierungs- Tipps:

Nachdem ich meine neues Notebook mit Windows 7 Home Premium 64 Bit ausgepackt hatte, war ich von der Bootgeschwindigkeite des Notebooks beim Start von Windows 7 etwas enttäuscht. Das Hochfahren brauchte nach meiner Einschätzung deutlich zu lange. Da ich schon auf meinem alten Rechner versucht hatte die Bootgeschwindigkeit mit kleinen Tricks zu erhöhen wusste ich dass die meisten Tipps zur Bootoptimierung die man im Internet findet bzw. die diverse Tune und Tweak Programme anbieten keine wirklich spürbar Verbesserung der Bootzeit bewirken können. Diese Tipps bewirken meiner Meinung nach (wenn überhaupt) eine Geschwindigkeitssteigerung beim Start von Windows um wenige Sekunden. Die zwei besten Tipps die wirklich zu einem schneller startenden System führten beschreibe ich hier…

Meine 2 Tipps um den Start von Windows 7 (Vista oder XP) schneller zu machen sind (bei meinem neuen Notebook konnte ich den Windows start damit in etwa um die Hälfte der Bootzeit verkürzen):

1.) Programme die man nicht benötigt aus dem Autostart nehmen.

Dazu “msconfig” ausführen. Dann auf den Raster Systemstart und hier die Programme auswählen die man nicht unbedingt benötigt. Vorsicht bei Virenschutz und Co. Wenn man nicht weiss um was für eine Programm es sich handelt hilft Google,  im Zweifel würde ich es aber lieber aktiviert lassen. Dieser Tipp erhöht die Startgeschwindigkeit nach der Anmeldung bzw. dem “Willkommen” beim Start von Windows.

2.) Verwendung des kostenlosen Windows Performance Tools Kit von Microsoft.

Dieser Tipp optimiert im Wesentlichen den Startvorgang vor Anmeldung bzw. dem “Willkommen”.

Dazu müsst ihr zuerst bei Microsoft das Microsoft Windows SDK for Windows 7 and .NET Framework 3.5 SP1 herunterladen. Das Tool verwendet einen Webinstaller bei dem ihr nur die Win32 Development Tools auswählen müsst. Der Download und die Installation braucht eine Weile.

Hier der Link: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c17ba869-9671-4330-a63e-1fd44e0e2505&displaylang=en

Wenn ihr das SDK installiert habt findet ihr unter
C:ProgrammeMicrosoft SDKsWindowsv7.0bin
zwei Dateien:

wpt_x64.msi (für Windows mit 64 Bit)
wpt_x86.msi (für Windows mit 32 Bit)

Installiert das für euch passende indem ihr die Datei doppelklickt.

Anschließend geht ihr über “regedit” ausführen in die Registry und prüft ob EnablePrefetcher aktiviert ist und der Wert auf 3 steht. Einfach über die Suche nach EnablePreftcher suchen und Wert überprüfen.

Regedit-300x143 in

Suchen-EnablePrefetcher-300x104 in

Auch müsst ihr jetzt überprüfen ob der Dienst Superfetch auf Automatisch steht.

Dienste-300x147 in

 

Superfetch-300x53 in

 

Wenn diese zwei Punkte überprüft bzw. umgestellt sind öffnet die Eingabeaufforderung (ausführen “cmd”).

Wichtig bevor ihr den Start von Windows weiter optimiert schliesst alle Programme und prüft ob ihr ein Defragmentierungs Programm (außer dem von Windows) installiert habt. Der folgende Befehlt verändert die Defragmentierung von eurem System. Wenn ihr Defragmentierungssoftware von einem anderen Anbieter installiert habt bringt diese Optimierung nicht so viel, weil euer Defragmentierungsprogramm wieder alles umstellen wird.

Beachtet auch, dass der Befehl Windows sechs mal neustartet und eine ganze Weile braucht. Ich würde empfehlen wärend der Optimierung des Windows Start nicht am System zu arbeiten. Die Fenster des Optimierungssoftware haben keine Statusanzeige – lasst euch also nicht verunsichern wenn der PC lange Zeit nichts zu tun scheint. Nach dem zweiten Neustart dauert es besonders lange weil hier euer System neu defragmentiert wird.

Nun der Befehlt den Ihr in die Eingabaufforderung eingeben müsst:

xbootmgr -trace boot -prepSystem -verboseReadyBoot

Bestätigt alle Sicherheitswarungen wärend der Optimierung und lasst das System sich selbst optimieren (Vorsicht: Windows wird sechs mal neu gestartet)